Pressespiegel

Gym-Schüler vergleichen Arbeit in Stadt und Land

Tips am 17.04.2021

2021-06-07-TheoPrax

(v.l.): Fischer Stefan, Geiselmayr Maximilian, Borgmann Georg, Haselgruber Jacob, Hehenberger Mario, Vierlinger Severin

ROHRBACH-BERG. Seit fünf Jahren gibt es am Rohrbacher Gymnasium mit dem Wahlpflichtfach TheoPrax eine Kooperation mit der Wirtschaft.

Schüler erarbeiten gemeinsam mit heimischen Unternehmen verschiedenste Projekte. Heuer nehmen sich sechs Burschen aus dem BRG Rohrbach mit den beiden Lehrkräften Harald Gollner und Anton Steyrl im Auftrag von Optik Laher um die Arbeitsqualität in Stadt und Land an. Dazu wurde eine Umfrage erstellt, die Unterschiede deutlich machen soll. Unter allen Teilnehmern wird als Hauptpreis eine Sonnenbrille im Wert von 230 Euro verlost. Hier geht's zur Umfrage!


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Mobile Test-Teams sorgen für sicheren Schulbetrieb

Tips und OÖNachrichten - Mühlviertelausgabe am 16.12.2020

Zwei Schulärztinnen sind im Gymnasium Rohrbach stationiert, um im Krankheitsfall am Stützpunkt Tests durchzuführen oder auch in die Schulen des Bezirkes zu kommen (v.l.): Pia Stütz-Valetti, Sonja Posch, Direktor Nikolaus Stelzer.

BEZIRK/ROHRBACH-BERG. Mit elf neu installierten mobilen Test-Teams will man in Oberösterreichs Schulen Covid19-Fälle so rasch wie möglich identifizieren, damit ein sicherer Schulbetrieb gewährleistet ist. Der Stützpunkt für sämtliche Schulen des Bezirkes Rohrbach wurde im Gymnasium eingerichtet.

Jeden Tag tun seit letzter Woche zwei Schulärztinnen im Gymnasium Rohrbach ihren Dienst und führen entweder direkt am Stützpunkt oder vor Ort in allen Schulen des Bezirkes bei Bedarf Covid19-Schnelltests durch – sowohl an Schülern als auch am Lehr- und Verwaltungspersonal. „Entwickelt jemand während der Unterrichtszeit Symptome, so müssen die Direktionen mit der Leitstelle in der Bildungsdirektion Kontakt aufnehmen, die uns daraufhin verständigt“, erklärt Pia Stütz-Valetti aus Rohrbach-Berg, eine der diensthabenden Schulärztinnen im Bezirk Rohrbach.

„Es gibt zwei Wege zum Test: Entweder – wenn zum Beispiel der Weg zumutbar ist – kommen die Betroffenen in unseren Stützpunkt, oder wir fahren selbst in die entsprechende Schule und führen dort den Test durch, entweder in geeigneten Räumlichkeiten oder, wenn nicht anders möglich, im Freien.“ Getestet wird primär mittels Nasenabstrich, es sind aber auch Rachenabstriche möglich. Das Ergebnis erhalten die Betroffenen nach etwa einer Viertelstunde noch vor Ort.

Nie ohne Einverständnis

Sonja Posch, Schulärztin der Bildungsdirektion des Landes Oberösterreich, ist an unterschiedlichen Standorten eingesetzt und ergänzt die mobilen Teams, unter anderem auch im Bezirk Rohrbach. Ihr ist es besonders wichtig, zu betonen, dass kein Kind ohne das Einverständnis der Eltern getestet wird: „An allen Schulen des Bezirkes wurden bzw. werden schon vorab Einverständniserklärungen an die Eltern übermittelt, sodass im Fall des Falles rasch gehandelt werden kann. Ab 14 Jahren obliegt die Entscheidung darüber den Schülern selbst.“ Sollte ein Kind getestet werden müssen, ist eine Begleitung durch die Eltern ausdrücklich erlaubt und sogar erwünscht, sodass mögliche Ängste genommen werden können.

Wertvoll für Schulen

Die Testungen werden im Foyer der Bezirkssporthalle durchgeführt. Für Direktor Nikolaus Stelzer ist das neue Verfahren, um Covid19-Fälle möglichst rasch zu erfassen und bei Bedarf zu isolieren, ein wichtiges Instrument, um die erneute Ausbreitung der Infektionen in den Schulen zu verhindern: „Unsere Schulärztinnen haben sich dankenswerterweise besonders bei der Einrichtung des Stützpunktes beteiligt. Die mobilen Teams sind für uns sehr wertvoll. Das Ergebnis des Schnelltests liegt innerhalb kürzester Zeit vor, bei einem negativen Befund kann der Schulbetrieb ungehindert fortgeführt werden. Erst im positiven Fall wird die Maßnahmenkette der Gesundheitsbehörde in Gang gesetzt.“ Für die Schulen bedeutet das unter anderem mehr Planbarkeit beim Personal, da Lehrer nach einem negativen Ergebnis weiterhin eingesetzt werden können.

Die mobilen Teams sollen vorerst bis zum Ende des ersten Schulsemesters unterwegs sein.


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ECDL-Kaiser: Digitale Kompetenz seit 20 Jahren fix im Unterricht verankert

OÖNachrichten Mühlviertel Seite 23 am 13.07.2020

Direktor Stelzer und Präsident Seyruck inmitten der begeisterten Schüler und EDV-Lehrer
Bild: (Wakolbinger/OCG)

ROHRBACH. An keiner anderen Schule in Oberösterreich wurden so viele ECDL-Prüfungen abgelegt

An keiner Schule in Oberösterreich wurden im vergangenen Jahr so viele Prüfungen zum "Europäischen Computer-Führerschein ECDL" absolviert wie am Gymnasium in Rohrbach: Insgesamt 554 Einzelmodule – von Datenbankanwendungen, Tabellenkalkulationen über IT-Security bis Bildbearbeitung – haben die Schülerinnen und Schüler erfolgreich abgeschlossen. Dafür wurde die Schule von der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) ausgezeichnet. Der ECDL ist ein international anerkannter Nachweis von Computerkenntnissen, der auch vom Bildungsministerium unterstützt wird. "Das Gymnasium Rohrbach hat seit Jahrzehnten eine Vorbildfunktion in der digitalen Bildung", bescheinigte OCG-Präsident Wilfried Seyruck dem Lehrerteam besonderes Engagement. "Erich Schwarz hat schon zu Anfangszeiten des ECDL vor 20 Jahren diese Grundausbildung in den Unterricht eingebaut. Mittlerweile beschäftigen sich all unsere Informatik-Lehrer mit diesem wichtigen Thema", freute sich Gymnasium-Direktor Nikolaus Stelzer über das gute Zeugnis der OCG. Vor allem die Wochen des Fernunterrichts haben gezeigt, wie wichtig fundierte Computerkenntnisse sind: "Die vergangenen Monate waren zweifellos eine digitale Qualifizierungsoffensive für alle am BG/BRG Rohrbach. Alle haben im Umgang mit den Programmen viel Routine bekommen", fasst Direktor Nikolaus Stelzer zusammen.

Hochwertige Ausstattung

Dass eine Schule so lange und konsequent in die Ausstattung mit Hard- und Software investiert und Informatik-begeisterte Lehrerinnen und Lehrer anlockt, sei vorbildlich, sagt der OCG-Präsident. Aber: "Dass an einem Gymnasium fünf Lehrende eine hochqualifizierte Computerausbildung anbieten, ist leider eine seltene Ausnahme", sagt Seyruck, der auch Gründer und Geschäftsführer der Programmierfabrik Hagenberg ist.

Lange EDV-Tradition

Übrigens: Schon in den 1980er-Jahren hielten an der Rohrbacher Schule die ersten PCs Einzug. Das Gymnasium war eine der ersten Schulen mit Computerräumen und Netzwerk. Das neue Fach Digitale Grundbildung ist seit der Pilotphase im Schuljahr 2017/18 am BG/BRG Rohrbach fix verankert. "Schon die letzten Jahre waren es Schülerinnen und Schüler gewohnt, zu Hause und an der Schule digitale Arbeiten zu erledigen", erklärt Wolfgang Wiesner, der als IT-Manager die digitale Grundbildung zusammen mit den anderen Informatikern am BG/BRG Rohrbach koordiniert. Er ist so wie alle erleichtert, dass der Präsenzunterricht wieder stattfinden konnte. Die Corona-Krise habe einen wichtigen Lerneffekt gebracht, erklärt Direktor Stelzer. "Weil digitale Kommunikation in der Zeit von ,Distance Learning‘ die einzige Möglichkeit darstellte, den Unterricht aufrechtzuerhalten, haben sich die digitalen Fertigkeiten sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern noch zusätzlich verfestigt."


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Gymnasium ist Spitzenreiter beim Europäischen Computerführerschein

Tips Redaktion Martina Gahleitner am 13.07.2020

Direktor Nikolaus Stelzer (l.) nahm die Urkunde von OCG-Präsident Wilfried Seyruck (r.) entgegen. Foto Wakolbinger/OCG

ROHRBACH-BERG. Von hoher Stelle der digitalen Bildung, nämlich der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG), wurde das Rohrbacher Gymnasium ausgezeichnet. Denn an keiner Schule in Oberösterreich wurden im Vorjahr so viele Prüfungen für den Europäischen Computerführerschein absolviert, wie im Gym.

Von Datenbankanwendungen, Tabellenkalkulationen über IT-Security bis Bildbearbeitung: Insgesamt 554 Einzelmodule haben die Schüler erfolgreich abgeschlossen. Digitale Bildung hat an der Rohrbach-Berger Schule eine lange Tradition: Seit fast 20 Jahren werden hier Informatikkurse als Freigegenstand angeboten. Das MINT-Gütesiegel zeichnet die Schule als Bildungseinrichtung aus, die innovatives und begeisterndes Lernen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik fördert. Als „eEducation Austria Expert.Schule“ fördert das Gymnasium unter anderem den Erwerb digitaler Kompetenzen, den Einsatz digitaler Medien im Unterricht, die aktive Verbreitung von E-Learning in der Bildungslandschaft und den Einsatz innovativer Lerntechnologien. „Mit drei voll ausgestatteten Informatikräumen und zusätzlichen Laptop- und Tablet-Wagen sind wir bestens ausgestattet“, informiert Direktor Nikolaus Stelzer.
Gut gerüstet für Home-Schooling

Somit war das Rohrbacher Gymnasium auch auf den digitalen Unterricht zu Hause so gut vorbereitet, wie kaum eine andere. „Die vergangenen Monate waren zweifellos eine digitale Qualifizierungsoffensive für alle am BG/BRG Rohrbach. Alle haben im Umgang mit den Programmen viel Routine bekommen“, fasst Stelzer zusammen. „Schon die letzten Jahre waren Schüler gewohnt, zu Hause und an der Schule digitale Arbeiten zu erledigen“, ergänzt Wolfgang Wiesner, der als IT-Manager die digitale Grundbildung zusammen mit den anderen Informatikern koordiniert.
Vorbildliche Arbeit

Für diese Bemühungen wurde die Schule von der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG), der Zertifizierungsstelle für den Europäischen Computer Führerschein (ECDL), ausgezeichnet. Präsident Wilfried Seyruck lobte: „Das Gymnasium Rohrbach hat seit Jahrzehnten eine Vorbildfunktion in der digitalen Bildung.“ Dass eine Schule so lange und konsequent in die Ausstattung mit Hard- und Software investiert und Informatik-begeisterte Lehrer anlockt, sei bemerkenswert. Dass sich so viele Schüler ihre hervorragenden Kenntnisse mit dem ECDL bestätigen lassen, freut den OCG Präsidenten doppelt. Für ihn ist der Weg des BG/BRG Rohrbach richtungsweisend.

Auch Oberösterreichs Bildungsdirektor Alfred Klampfer gratulierte zur erhaltenen Auszeichnung. „In der Zeit des Distance Learnings wurde allen bewusst, dass der richtige Umgang mit digitalen Medien auch in der Schule immer wichtiger wird. Hier zeigte sich, dass die langjährige Schwerpunktsetzung am Standort eine gute Entscheidung war.“

Die Freude bei Schülern und Lehrern ist groß. Foto Wakolbinger/OCG


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"Es ist gut, dass wir unsere Schüler nochmal sehen"

OÖNachrichten von Thomas Fellhofer am 19.05.2020

Rohrbach-Berg. "Die Schüler waren sehr diszipliniert und haben alle sofort die Hände zum Desinfizieren hergehalten", sagt Martina Giesa, die an einem der drei Eingänge Aufsicht hatte, als nach neun Wochen die Schüler wieder ins Schulgebäude kamen. Auch Rainer Möstl hatte Gangdienst am Gymnasium Rohrbach und kann die Einschätzung seiner Kollegin nur unterstützen: "Es hatten alle Masken auf. Die Schüler waren gut auf die neue Situation vorbereitet und auf die neuen Regeln eingestellt", sagt der Sport- und Geografie-Professor. Direktor Nikolaus Stelzer erklärt: "Wir haben drei Eingänge, sodass die einzelnen Altersgruppen gar nicht zusammenkommen können. Immerhin sei man in der Region die einzige Schule, die Schüler der Unter- und Oberstufe unterrichtet.

Kontakt ist wichtig
Die Professoren sind froh, dass sie wieder direkten Kontakt mit ihren Schülern pflegen können: "Es war eine gute Lösung, aber auch eine anstrengende und fordernde Zeit", sagt Giesa, die Deutsch und Spanisch unterrichtet. Der unmittelbare Kontakt lasse sich eben durch Fernunterricht nicht ersetzen.

Nicht nur die Lehrkräfte sind froh über ein Stück "Normalität", sondern auch die Schülerinnen und Schüler: Flora Mitter aus Haslach, Isabella Plakolb aus Rohrbach und Lena Enzenhofer aus Ulrichsberg maturieren nächste Woche und genießen – trotz Mund-Nase-Schutz – das neue Ambiente im Schulhaus: "Wir sind schon einige Tage länger in der Schule. Bisher war es extrem ruhig. Wir sind froh, dass es jetzt losgegangen ist", sagen die drei. Bisher waren nur 60 der 650 Schüler im Haus. Gestern kamen 220 Schüler der Unterstufe dazu. Diese werden bis Mittwoch unterrichtet. Dann folgt die Gruppe B. Insgesamt haben alle Schüler noch 19 Tage Unterricht bis zu den großen Ferien.

Die Lehrer halten diese Zeit für extrem wichtig: "Es ist gut, dass wir unsere Schüler in diesem Schuljahr noch einmal sehen", sagt Martina Giesa. Im Herbst hofft man auf einen einigermaßen normalen Unterricht.

Disziplin in den Klassen
Eine erstaunliche Disziplin herrscht auch in den Klassenzimmern. Die 2c sitzt brav an den Tischen und verzehrt die Vormittagsjause. Auch die Schüler genießen den Unterricht in der Schule. "Ich habe mich schon auf die Schule gefreut. Es ist ungewohnt daheim zu lernen und mit der Zeit anstrengend", sagt Ina Hofer aus St. Stefan-Afiesl. "ich habe mich schon auf die Mädels gefreut und auf unsere Klassengemeinschaft", sagt Lina Eckerstorfer aus Haslach. "Das Lernen in der Schule fällt mir leichter als zu Hause", muss Leopold Hainy aus St. Johann/Wbg. zugeben.

 

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Die 2c-Klasse des Rohrbacher Gymnasiums freut sich über den Schulstart.
Bild: Fellhofer

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Rainer Möstl, Martina Giesa und Direktor Nikolaus Stelzer (v.l.) loben die Disziplin der Schüler.
Bild: Fellhofer


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Die Maturantinnen Flora Mitter, Isabella Plakolb und Lena Enzenhofer (v. l.) werden nächste Woche maturieren.
Bild: Fellhofer

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Abstandhalten beim Buffet
Bild: Fellhofer

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Neue Regeln vor der Schule ...

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... und innerhalb des Gebäudes.

Alle Fotos: Fellhofer


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Bis zu den Brundibar-Aufführungen geht die kreative Arbeit weiter

Tips Redaktion Martina Gahleitner am 22.03.2020

ROHRBACH-BERG. Die Aufführung der Kinderoper „Brundibar“ ist das Herzstück eines Gemeinschaftsprojektes von drei Gymnasien aus drei Ländern. Wegen Corona müssen die Vorstellungen auf Herbst verschoben werden, bis dahin wird an den Ausstellungen und der Festschrift gefeilt.

Mit dem länderübergreifenden Erasmus+-Projekt arbeiten die Schüler aus den Gymnasien Rohrbach, Untergriesbach (Deutschland) und Krumau (Tschechien) die gemeinsame Vergangenheit, vor allem die NS-Zeit, auf. Kunst ist dabei das passende Mittel. Die Aufführung von Brundibar an allen Schulstandorten bildet den Höhe- und Schlusspunkt.

Aufführungen auf Herbst verschoben

„Momentan ist die öffentliche Premiere am 27. September um 17 Uhr im Centro geplant, sowie zwei Schüleraufführungen am 28. September, vormittags. In den Tagen danach folgen Aufführungen in der Stifterhalle Hauzenberg und im Stadttheater Krumau“, verrät der Projektverantwortliche Reinhold Neubauer aus dem Rohrbacher Gymnasium die neuen Termine. Dabei wird es auch historische und künstlerische Ausstellungen geben, an denen – sobald die Schule wieder im Normalbetrieb läuft – weiter gearbeitet wird. Fotos, Videos, Zeichnungen, Lieder, die in die Opernproduktion eingebunden werden, spiegeln dabei die emotionalen Erfahrungen der teilnehmenden Schüler wider.

Theaterheft entsteht

Ebenfalls in Arbeit ist ein fast 60-seitiges Theaterheft, das die Beschreibung aller historischen, künstlerischen und musikalischen Aktivitäten zu Projekt und Oper enthält. Dank zahlreicher Sponsoren aus dem Bezirk können alle Vorhaben realisiert werden. „Die Unterstützung durch die Europäische Union im Rahmen des Erasmus+-Programms darf nicht unerwähnt bleiben. Sie ist eine wichtige Säule bei unserem Herzensprojekt“, ergänzt Neubauer.

Einen Projekt-Überblick gibt es auf www.brundibar2020.eu


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Erstmals vier Theatergruppen am Gymnasium Rohrbach

Bezirksrundschau auf meinbezirk.at am 14.01.2020

BG/BRG Rohrbach
Erstmals vier Theatergruppen am Gymnasium Rohrbach

ROHRBACH-BERG (wuc). Das Theaterspiel hat im BG/BRG Rohrbach eine lange Tradition. Bereits in den Gründungsjahren wurde mit einer Oberstufengruppe begonnen (1966). Im Laufe der Jahre konnten viele beeindruckende Produktionen auf die Bühne gebracht werden, oftmals unter der Leitung von Günter Wolkerstorfer. Darunter waren Klassiker wie "Romeo und Julia" oder Goethes "Faust", genauso wie absurdes Theater, aber auch Kinderstücke, Musicals und Weihnachtsspiele. Mittlerweile ist das Bühnenspiel zu einer fixen Größe und einem beliebten Freigegenstand im Gymnasium geworden. Unter dem Motto "Theater fördert Talente" gibt es im Schuljahr 2019/2020 erstmals vier Theatergruppen:

• Die Gruppe „Krippenspiel“ der dritten Klassen brachte unter Bettina Gruber und Christian Lorenz im Dezember 2019 „Der vierte König“ auf die Bühne.
• Die Bühnenspielgruppe „Szenario“ in der Mittelstufe spielt unter Desiree Winter im April 2020 die adaptierte Fassung von Nestroys „Der Talisman“.
• Die Bühnenspielgruppe „Classico“ in der Oberstufe zeigt unter Josef Wöhrer im Mai 2020 „Die Nashörner“, einen Klassiker des absurden Theaters.
• Die Bühnenspielgruppe „ad lucem“ unter der Leitung der Schülerin Magdalena Lorenz bringt im Februar 2020 „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch zur Aufführung.

Theater als Bereicherung

Konstantin Huber, Schüler der 6b, stellt fest: „Das Theaterspielen ist eine unglaubliche Bereicherung für uns Schüler. Es fördert nicht nur den Teamgeist, sondern ermöglicht es auch, sich auf verschiedene Art und Weise auszudrücken. Zum einen macht es Freude, sich auf ein Stück vorzubereiten, zum anderen bereichert es auch, die Welt mit anderen Augen zu sehen.“
Auch Josef Wöhrer, der seit 1992 regelmäßig Stücke inszeniert, ist von der Bedeutsamkeit des Bühnenspiels überzeugt: "Bei Schülern, die Theater spielen, erhöht sich die Merkfähigkeit und die Aufmerksamkeit. Durch die Aufführung verschiedenster Bühnenwerke verbessern sich Aussprache und Körpersprache. Ein Schauspieler lernt zudem, Gefühle aus Gesichtern abzulesen, eine Fähigkeit, die im Computer- und Handyzeitalter zunehmend abhanden kommt. Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sowie Eigeninitiative und Selbstmanagement spielen im Theater ebenso eine bedeutende Rolle. Das Bühnenspiel fördert laut wissenschaftlichen Studien auch die Persönlichkeitsentwicklung und steigert das Selbstbewusstsein. Natürlich ist eine Produktion immer auch fächerübergreifender Unterricht." Für zwei Gym-Absolventinnen und ehemalige Darstellerinnen war das Theaterspiel in der Schule wohl auch ein Wegbereiter für ihren beruflichen Werdegang: Christina Scherrer und Anna Auzinger sind nach ihren professionellen Ausbildungen auf zahlreichen Bühnen zu sehen und zu hören.

Autorin: Carmen Wurm aus Rohrbach


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